Liebster Ernst Award

Zuallerersteinmal

Ich soll den Liebster Award nicht so ernst nehmen, meint Tanja, als sie mir ihre elf Fragen rüberschiebt. Und weiß dabei gar nicht, wie ernst ich ihre Nominierung wirklich nehmen muss. Sie hat mich entjungfert, mehrfach, was ich unmöglich mit einer lässigen Handbewegung von mir weisen kann. Das erste Mal ist immer besonders, die Aufmerksamkeit wird dankbar eingesaugt, man klammert sich an den Gedanken, in jemandes Gedanken zu sein.

Tanja schlug mir ein mehraktiges Premierenkonzert um die Ohren, in dessen Ouvertüre sie als Erste das blogeigene Kontaktformular betrat, um dann die erste Nominierung aussprechen, das erste Mal Liebster Award, um dann die erste Aktion auf diesem Blog überhaupt loszutreten, und – jetzt kommt der Höhepunkt – auch noch tiefgründige Fragen zu stellen. Jetzt muss nur noch der Schlussakt gelingen.

Zumal auf meinem Rummel gilt: Der Besucher ist König/in. Und so nehmen wir jeden in rosa Zuckerwatte gepackten, von der Achterbahn blaugesichtigen Rummelbesucher, der sagt, man solle ihn und seine Fragen nicht so ernst nehmen, ernst. Der Rummel ist kein Ort für halbe Sachen. Hier wird Spaß ernst genommen. Und damit das auch der Praktikant lernt, beantwortet der jetzt mal die Fragen (die Rummeldirektorin schielt über die Schulter).

Die Fragen

  1. Durch einen Serverfehler wurden versehentlich alle Deine Blogeinträge gelöscht. Was nun?

Wir bieten den Rummelbesuchern unvergesslichen Spaß und was unvergesslich ist, kann nicht gelöscht werden. (Wir sind grade erst entjungfert worden! Es ist noch nichts verloren.)

  1. Du wachst an einem Sommermorgen im Jahr 2100 auf. Wie verbringst Du den Tag?

Ein schöner Tag für einen Rummelbesuch! (Ob ich da noch aufwache?)

  1. Welchen Kuchen backst Du, wenn er 150%ig gelingen muss?

Unsere rummeleigenen Köstlichkeiten gelingen immer, die Zuckerwatte ist wärmsten zu empfehlen! (Schokoladenmonde…)

  1. Der Jahresende-Wahnsinn naht: wie lange vor Weihnachten weißt Du, was Du wem schenkst?

Sie brauchen noch Geschenkideen? Wie wäre es mit einem Rummelbesuch für die ganze Familie? (Was? Schon wieder Weihnachten?)

  1. Welches Stichwort sollte man Dir nur geben, wenn man Lust hat, eine laaaaange Geschichte zu hören?

Jeder Rummelbesuch ist eine Geschichte, die man noch lange erzählen kann. (2008…)

  1. Gehst Du mit dem Kopf durch die Wand oder suchst Du lieber geschickt einen Weg außenrum?

Auf unserem Rummel gibt es keine Wände. (Wofür gibt es Türen?)

  1. Welche „Traumreise“ möchtest Du nie machen?

Eine, in der alles unmöglich ist. (Ganz genau!)

  1. Was ist die dümmste aller denkbaren Ausreden, mit der man Dir nicht kommen sollte?

Für einen Rummelbesuch gibt es keine Ausreden. (Ich hasse Ausreden!)

  1. Was ist dein bester Trick gegen Einschlafen bei langweiligen Pflichtveranstaltungen?

Der Rummel ist weder langweilig noch eine Pflichtveranstaltung, hier denkt keiner ans Einschlafen. (Außer man leidet an Schlafstörungen…)

  1. Von welchem Ort hast Du zuletzt eine Postkarte bekommen – so eine echte aus Pappe mit Briefmarke drauf?

Bei uns können Sie gerne Postkarten vom Riesenrad schicken. (Südtirol. Von meinem Vater. Apropos, wer gerne Postkarten in die ganze Welt verschickt oder aus der gesamten Welt bekommen möchte, der ist bei Postcrossing vielleicht ganz gut aufgehoben. Hab da auch schon so einiges angesammelt.)

  1. Warum 11?

Warum nicht. (Erst jetzt fällt mir auf, dass die Zahl 11 das ultimative Symbol für Zweisamkeit ist! Zwei unscheinbare Striche, jeder für sich die einzige Nummer eins und doch von selbem Wert, jetzt vereint in Zweisamkeit, der einzelne noch erkennbar und doch zusammen mehr als nur die Summe.)

Die Nominierung

Der Praktikant hat jetzt auch mal die Spielregeln gegoogelt, man solle sich nun auch elf Fragen überlegen und fünf bis zehn Blogs nominieren. Hier will ich aber mal wieder das Zepter an mich reißen. Ich werde nur einen nominieren. Aus dem einfachen Grund: er weiß nicht, wie lieb ich ihn hab. Es ist seine scheinbare Belanglosigkeit, das kurze Aufblitzen von Schlaglichtern, die introvertierte Extrovertiertheit in seiner Stimme, die mich immer mal wieder am Wegesrand aufsammelt. Vielleicht wäre diese Stimme bereit, die Nominierung anzunehmen und die elf Fragen am Ende dieses Posts zu beantworten. Ist auch okay, wenn nicht, Hauptsache die Botschaft erreicht ihn.

Ich nominiere: christophrox („Ich will mit ihm tanzen!“ „Er guckt aber nicht einmal!“ „Der ist bloß schüchtern!“ Ich auch.)

Zuguterletzt

Man soll den Liebster-Award nicht so ernst nehmen, meint Tanja. Und sie hat Recht. Doch man kann auch ernsthaft danke sagen. Danke für die Nominierung. Danke für die Fragen.

Und hier sind die Fragen an christophrox (wer sich fragt, wiesoweshalbwarum, der lese seinen Blog!):

  1. Welcher Club mit Dresscode würde dich reinlassen?
  2. Wie könnte man dich erfolgreich verkuppeln?
  3. Was sind deine Lieblingssocken?
  4. Was ist Yologamie?
  5. Was würdest du dir vom Tätowierer auf der nächsten Party stechen lassen?
  6. Ich schenk dir ein HVV-Ticket für 8,70 Euro. Wohin geht’s?
  7. Was ist das perfekte Rauswerflied auf einer Hochzeitsfeier?
  8. Wie oft hat dich schon ein Polizeiwagen kutschiert?
  9. Wie würdest du das Empfindungsglas von diesem Wochenende beschriften?
  10. Gibt es einen speziellen christophrox-Tanzstil?
  11. Du verbringst einen Tag auf dem Rummel. Was machst du als erstes?

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2 Gedanken zu “Liebster Ernst Award

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